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Kernkraft ArtikelKernkraft oder Atomkraft genannt die technische Energie"gewinnung" mittels Kernreaktionen. Darunter versteht man in der Regel die in dem Kernkraftwerk betriebene Spaltung des Atomkerns zur Stromgewinnung. Es werden aber auch intensive Forschung auf dem Gebiet der Kernfusion zur Entwicklung von Kernfusionsreaktoren durchgeführt.
Da in dem ersteren Fall die freigesetzte Energie aus der Spaltung großer Atomkerne in dem letzteren Fall aus der Verschmelzung kleiner Atomkerne stammt, spricht man von Kernenergie. Beim Spalten großer Atomkerne oder Verschmelzen kleiner Atomkerne wird Masse in Energie umgewandelt. Auch wenn der Massenverlust dabei relativ klein ist, wird dennoch, entsprechend der Einsteinschen Formel E = mc2 vergleichsweise viel Energie freigesetzt.
Heute versteht man unter Kernkraft die zivile Anwendung von Kernreaktionen zur Stomerzeugung, während der Begriff Kernenergie sowohl die zivile Anwendung als auch Kernwaffen beinhaltet.
Der Begriff Kernkraft (oder Kernenergie) selber wurde in den 60er Jahren von Kernkraftwerksbetreibern eingeführt, die argumentierten, dass die Spaltung des Kerns den wesentliche energieliefernde Prozess darstellt. Atomkraftgegner vermuten, dass die Kernkraftwerksbetreiber den Begriff Kernenergie als eine werbewirksame Nennung benutzen, und benutzen darum auch heute noch lieber den Begriff Atomkraft, der begrifflich auch an die Atombombe erinnern soll. In der Wissenschaft wird ausschliesslich der Begriff Kernenergie verwandt, da er den Energiegewinnungsprozess am besten darstellt.
Für abgebrannte, hoch radioaktive Brennelemente gibt es in (West-) Europa spezielle Transport- und Lagerbehälter, z.B. die Castor-Behälter oder die TN-Behälter für die Transporte in die Wiederaufarbeitungsanlagen in Sellafield (Großbritannien) und La Hague (Frankreich).
Derzeit gibt es in Deutschland kein genehmigtes Endlager für radioaktive Abfälle. Zudem sind ab Mitte 2005 alle Transporte von abgebrannten Brennelementen zur Wiederaufarbeitung verboten. Aus diesen Gründen werden für die deutschen Kernkraftwerke derzeit so genannte Standortzwischenlager gebaut, in die ab Mitte 2005 die abgebrannten Brennelemente eingelagert werden. Die schwach und mittel radioaktiven Abfälle werden derzeit in verschiedenen anderen Zwischenlagern in ganz Deutschland gelagert.
Als Endlager werden insbesondere Salzstöcke (z.B. Gorleben) erwogen, wo hunderte Meter Salz und Deckgestein für einen sicheren Einschluss sorgen könnten. Die tatsächliche Stabilität solcher geologischen Formationen für den notwendigen jahrhundertelangen Einschluss ist allerdings unter Geologen umstritten. Von Befürwortern wird eingewandt, das Beispiel eines natürlichen Kernreaktors in Oklo (Gabun, Westafrika) zeige, dass die Migration der Spaltstoffe über Jahrmillionen zu vernachlässigen sei und keine Bedrohung für die Menschheit darstelle.
Derzeit wird ein neuer Reaktortyp, das Rubbiatron, entwickelt, mit dem langlebige radioaktive Stoffe in kurzlebige Isotope (Halbwertszeiten: maximal einige Jahre) umgewandelt werden sollen.== Rückstellungen und Versicherungen ==
Da der Rückbau eines Kernkraftwerks sehr teuer ist (über 500 Millionen Euro je Kraftwerk), können die Betreiber für den Rückbau steuerfreie Rückstellungen anlegen. Dieses Geld wird in der Schweiz von einem unabhängigen Fonds verwaltet, in Deutschland kann der Stromerzeuger über die Rückstellungen frei verfügen.
Für das Risiko eines GAUs müssen die Betreiber eine Deckungsvorsorge von 2,5 Milliarden Euro vorhalten. Die Unternehmen müssen eine Haftpflichtversicherung über 256 Mio. Euro abschließen. Weitere 2,244 Mrd. Euro werden über eine Solidarvereinbarung der Muttergesellschaften der Betreiber von AKW|KKW aufgebracht. Für darüber hinausgehende Schäden haften die Muttergesellschaften mit ihrem gesamten Vermögen.
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Die Kernkraft ist eine äußerst ergiebige, aber auch umstrittene Methode der Energiegewinnung. Es gibt viele Atomkraftgegner, insbesondere da es noch keine unumstrittene Lösung zur Entsorgung der ausgebrannten Brennstäbe gibt und immerhin Zweifel über die Sicherheit von Kernkraftwerken bestehen. Manche Atomkraftgegner heben hervor, die Energiebilanz heutiger Kernkraftwerke falle ca. dürftig aus.
Daneben wird generell die Nukleartechnik und der Umgang mit spaltbarem Material als bedenklich angesehen, unter anderem weil man weder technisches oder menschliches Versagen wirklich hundertprozentig ausschließen kann. Außerdem können Kernkraftwerke zur Gewinnung von Ausgangsmaterial von Atomwaffen genutzt werden und somit der Weiterverbreitung dieser Waffentechnologie Vorschub leisten. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass durch kriminelle Machenschaften radioaktive Stoffe in die Hände von Terroristen gelangen.
Ein weiterer Einwand von Gegnern ist, dass die finanziellen Einnahmen einer kleinen Zahl von Eignern zufließe, das Risiko aber von der breiten Masse und ihren Nachkommen getragen werde.
Die Sicherheit der Lagerung radioaktiver Stoffe wird insbesondere durch die Gefahr von Terroranschlägen als problematisch angesehen, da es in dem schlimmsten Fall zu einer radioaktiven Verseuchung weiter Landstriche kommen könnte.
Die Sicherheit von Kernkraftwerken wird als ungenügend angesehen, da viele in erdbebengefährdeten Gebieten stehen; außerdem könnte die Hülle eines Kernkraftwerkes durch Anschläge mit Flugzeugen wie am 11.09 2001 in den Vereinigte Staaten Amerika zerstört werden. Viele französische Kernkraftwerke wurden an der Grenze zu Deutschland aufgestellt, in einem Gebiet, im Erdbeben für europäische Verhältnisse relativ häufig auftreten. Desweiteren wird angeführt, dass Kernkraftwerke aufgrund ihrer potentiellen Gefährlichkeit besonderer Kontrolle bedürfen ("Störfall-Kommission und Technischer Ausschuss für Anlagensicherheit" in Deutschland), die Betreiber aus Angst vor Imageschäden aber versuchten, Störfälle nicht publik werden zu lassen, wodurch eine effektive Kontrolle ca. schwer möglich sei.
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Vor allem wird von Kernkraft-Befürwortern darauf verwiesen, dass der Energiebedarf immerhin derzeit in Deutschland kurzfristig nicht ohne Kernenergie gedeckt werden könne. Die aktuellen fossilen Alternativen (Verbrennung von Steinkohle oder Braunkohle) seien ökologisch problematischer (Luftbelastung mit Treibhausgasen und Zerstörung der Natur in den Abbaugebieten gegenüber einem Risiko einer Katastrophe). Die regenerativen Energien wie Wind- und Sonnenenergie stehen ca. unregelmäßig zur Verfügung oder brauchen eine sehr große Anschubfinanzierung (Geothermie), und die Gesamtleistung dieser Anlagen ist zur Zeit noch relativ klein.
Im Zusammenhang mit bisherigen Unfällen wird auf einen hohen Sicherheitsstandard westeuropäischer Kernreaktoren verwiesen. Auch sei der GAU von Tschernobyl vor allem auf die fehlerhafte Konstruktionsweise des Reaktors (Typ RBMK) und die bewusste Abschaltung von Sicherheitssystemen zu Testzwecken in dem laufenden Betrieb zurückzuführen.
Siehe auch: Kernreaktor, Kernwaffe, Liste der Kernkraftanlagen, Liste der Kernkraftwerke in Deutschland, Strahlenschutz, GAU, Schneller Brüter, Liste von Reaktortypen
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"&. die Angst, daß ich mich verraten könnte und alles das sagen, wovor ich mich fürchte, und die Angst, daß ich nichts sagen könnte, weil alles unsagbar ist, - und die anderen Ängste . . . die Ängste. Ich habe um meine Kindheit gebeten, und sie ist wiedergekommen, und ich fühle, daß sie stets noch so... |
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